Beschäftigung

04.08.2010

Deutsch-französische Offshore Konferenz

Am 26. und 27. Oktober organisiert die Koordinierungsstelle Windenergie in Zusammenarbeit mit der WindenergieAgentur Bremerhaven/ Bremen e.V. in Bremerhaven eine Konferenz mit dem Titel:

„Die Offshore-Entwicklung in Deutschland und Frankreich: Rahmenbedingungen, Forschungsergebnisse und Perspektiven“.

Im Rahmen der Veranstaltung kommen Unternehmen der (Offshore-) Windenergiebranche, Verbände, Vertreter der deutschen und französischen Umweltministerien und Behörden zu Wort. In einem ersten Teil werden das französische Ausschreibungsverfahren und die aktuelle Offshore-Entwicklung in Deutschland vorgestellt. In einem zweiten Teil sollen die diversen Interessenkonflikte (Fischerei, Tourismus, Immobilien) in der Offshore-Nutzung thematisiert werden. Hierfür sollen Lösungsansätze vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. Nachmittags berichten Branchenvertreter aus ihrem konkreten Arbeitsfeld. Welche spezifischen Probleme treten in der Offshore-Lieferkette auf und wie können sie gelöst werden?  Am 27. Oktober laden wir Sie ein, einen Blick auf die Vielfältigkeit der Offshore-Branche zu werfen und mit uns die wichtigsten Offshore-Standorte in Bremerhaven zu besichtigen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung: Programm, Hotelliste.

Anmeldung bis zum 15. Oktober 2010 an Delphine Lequatre: delphine.lequatre(at)bmu.bund(dot)de, Tel. +49(0)30 285 50-46 80.
Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie nur an der Konferenz oder auch an der Exkursion teilnehmen möchten.


04.05.2010

An die 102.100 Personen in der europäischen Windbranche tätig

Laut EWEA wurden in den letzten fünf Jahren in der Windenergiebranche über 60.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Wenn man die indirekten Arbeitsplätze hinzu zählt, steigt die Zahl der Arbeitsplätze in der europäischen Windbranche auf 154.000. Die direkten Arbeitsplätze sind somit seit 2002 um 125% gestiegen. Die EWEA stellt fest, dass Arbeitsplätze vor allem von Herstellern und Zulieferern geschaffen werden. Ebenfalls zur Schaffung von Arbeitsplätzen tragen Projektentwickler, Forschungs- und Entwicklungszentren sowie spezialisierte Dienstleister bei. Nach neuesten Schätzungen der EWEA wird die Windenergie im Jahr 2010 182.000 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, bis 2020 rechnet EWEA mit circa 446.000 Arbeitsplätzen.


Konferenz zum Thema Arbeitsplätze und Ausbildung auf der SIREME

Logo Sireme

Im Rahmen der SIREME hat die Koordinierungsstelle Windenergie eine Konferenz mit dem Titel  „Die erneuerbaren Energien zwischen Beschäftigungswachstum und Fachkräftemangel – der deutsche und französische Windmarkt“. Der Präsident des Verbandes für erneuerbare Energien (SER), André Antolini, und der Leiter der Abteilung erneuerbare Energien bei der ADEME, Jean-Louis Bal haben die Konferenz eröffnet. Jean-Louis Bal hat sich auf die Rede des französischen Staatspräsidenten bezogen, in der der Präsident die Schaffung von Arbeitsplätzen in den erneuerbaren Energien gefordert hat. Jean-Louis Bal hat betont, dass dies nur durch die Schaffung stabiler Rahmenbedingungen möglich ist. Weiterhin hat er die Wichtigkeit von Ausbildungen in den Erneuerbaren betont und ein Forschungszentrum für Erneuerbare Energien gefordert, wie es während des Grenelle de l’environnement im Gespräch war. André Antolini hat seine Überzeugung geäußert, dass es für die französische Industrie nicht zu spät sei, eine Windbranche in Frankreich zu entwickeln. Man könne es sich nicht leisten: „mit haltlosen Begründungen auf die Schaffung eines Industriezweiges zu verzichten, der Arbeitsplätze schaffen kann.“. Die deutschen und französischen Vorträge im Anschluss behandelten die Themen: Entwicklung der Branche, Erfordernisse im Recruiting und Ausbildungsangebot in Deutschland und Frankreich. Die Präsentationen können nebenstehend heruntergeladen werden.