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17.08.2010

Neue Regierung in NRW will Windenergie – mit Udo Paschedag

„NRW soll wieder zu einem Vorreiter in Sachen Windenergie“ werden, so steht es im am 6. Juli verabschiedeten Koalitionsvertrag von SPD und den Grünen für das energiepolitisch wichtige Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW). Mindestens 2% des Landes sollen zukünftig für Windvorrangsgebiete zu Verfügung stehen. Das ist mehr, als sich manch anderes deutsches Bundesland vorgenommen hat. Die vorherige Regierung hatte durch einen Erlass von 2005 den Windenergie-Ausbau erheblich blockiert: restriktive Höhenbeschränkungen und pauschale Mindestabstände verhinderten Repowering und Zubau. Der Erlass soll nun gründlich überarbeitet werden, so die Aussage der neuen Regierung, an dessen Spitze Hannelore Kraft (SPD) als Ministerpräsidentin steht.
Udo Paschedag, ehemals Referatsleiter der Abteilung „Wind-, Wasser- und Netzintegration erneuerbarer Energien“ im BMU und einer der Gründungsväter der Koordinierungsstelle Windenergie, wird in NRW den Posten als Staatssekretär im Klima- und Umweltministerium wahrnehmen.