26. und 27. Oktober 2010, Bremerhaven

Die Offshore-Entwicklung in Deutschland und Frankreich: Rahmenbedingungen, Forschungsergebnisse und...

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29. und 30. September 2010, Kassel

Französische Delegation im Rahmen des Kongresses 100% Erneuerbare-Energie-Regionen

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22. September, Husum WindEnergy 2010

Neue Regelungen und neue Herausforderungen für die französische Windenergie, in Kooperation mit...

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Aktuelle Nachrichten

17.08.2010

Neue Regierung in NRW will Windenergie – mit Udo Paschedag

„NRW soll wieder zu einem Vorreiter in Sachen Windenergie“ werden, so steht es im am 6. Juli verabschiedeten Koalitionsvertrag von SPD und den Grünen für das energiepolitisch wichtige Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW). Mindestens 2% des Landes sollen zukünftig für Windvorrangsgebiete zu Verfügung stehen. Das ist mehr, als sich manch anderes deutsches Bundesland vorgenommen hat. Die vorherige Regierung hatte durch einen Erlass von 2005 den Windenergie-Ausbau erheblich blockiert: restriktive Höhenbeschränkungen und pauschale Mindestabstände verhinderten Repowering und Zubau. Der Erlass soll nun gründlich überarbeitet werden, so die Aussage der neuen Regierung, an dessen Spitze Hannelore Kraft (SPD) als Ministerpräsidentin steht.
Udo Paschedag, ehemals Referatsleiter der Abteilung „Wind-, Wasser- und Netzintegration erneuerbarer Energien“ im BMU und einer der Gründungsväter der Koordinierungsstelle Windenergie, wird in NRW den Posten als Staatssekretär im Klima- und Umweltministerium wahrnehmen.


17.08.2010

Nationaler Aktionsplan beschlossen

Die Bundesregierung hat am 4. August 2010 den von der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien vorgesehenen Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien (NREAP) beschlossen. Kernaussage des deutschen NREAP ist: Deutschland wird seine Ausbauziele ausschließlich durch nationale Maßnahmen erreichen. Deutschland sieht also keine Erneuerbaren-Strom-Importe vor, und rechnet sogar mit einem Überschuss, den es durch die von der Richtlinie vorgesehenen flexiblen Kooperationsmechanismen an andere EU-Länder abgeben könnte.

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11.08.2010

Neuer Erlass für den französischen Grid Code

Am 24. Juli 2010 wurde im französischen Amtsblatt ein neuer Erlass für den französischen Grid Code veröffentlicht. Dieser bezieht sich auf die Verordnung vom 23. April 2008 (Übersetzung für Mitglieder verfügbar) und präzisiert die Modalitäten für die Leistungskontrolle von Anlagen zur Stromerzeugung, die an die öffentlichen Mittelspannungs- und Hochspannungsnetze angeschlossen werden. Eine Übersetzung des Erlasses ins Deutsche steht den Mitgliedern der Koordinierungsstelle in der Rubrik Übersetzungen, Netzintegration von Windenergie zu Verfügung.


05.08.2010

Offshore-Geschäftstreffen in Frankreich am 9. Juli 2010

Anlässlich der offiziellen Ankündigung der französischen Regierung, eine erste Runde von Offshore-Ausschreibungen im Jahr 2010 zu veröffentlichen, hat der SER/FEE ein Geschäftstreffen mit den wesentlichen Akteuren der französischen Offshore-Branche am 9. Juli in Paris veranstaltet. Neben Windenergie-Herstellern und -Projektierern waren auch die Industrie- und Handelskammer, Wirtschaftsförderungen, Cluster und die maritime Wirtschaft vertreten. Am Vormittag haben Vertreter des Meeddm (DGEC) und der Küstenregionen sowie Projektierer über die jüngsten Entwicklungen in Frankreich vorgetragen. Am Nachmittag fanden Workshops mit den Herstellern statt. Nebenstehend finden sie eine Auswahl der Präsentationen, sowie eine Zusammenfassung der Veranstaltung (FR).


05.08.2010

Energiebilanz 2009: Aufwind für die Windenergie und andere Erneuerbare

Das französische Umweltministerium (MEEDDM) hat am 7. Juli seine Energiebilanz für Frankreich 2009 veröffentlicht. Neben einer Krise im Energieverbrauch, mit einer Minderung des Verbrauchs um 5,2% im kontinentalen Frankreich, betont die Bilanz den deutlichen Rückgang von Kern- und fossiler Energie. Dies habe zu einer Minderung des CO2 Ausstoßes bei der Energiegewinnung um 5,7% geführt. Die Primärenergie aus erneuerbaren Energieträgern (thermisch und elektrisch) betrug 20 Mio. Tonnen Erdöläquivalent und schlägt damit den Rekord von 2008. Windenergie hat außerdem die Marge von 4.500 MW überschritten, dies bedeutet eine Steigerung um 84.5 % in den letzten fünf Jahren. Der jährliche Zubau beträgt  in Frankreich inzwischen über 1 000 MW aus Windenergie, was der Leistung eines Atomkraftwerks entspricht. 2009 wurden 7,8 TWh Windstrom produziert; der Anteil aller erneuerbaren Energien am Endverbrauch ist von 9,7% in 2005 auf 12,4% in 2009 gestiegen, das Ziel für 2010 liegt bei 23%.


28.07.2010

Grenelle 2 verabschiedet

Am 29. Juni hat die französische Nationalversammlung das Gesetz Grenelle 2 endgültig verabschiedet. Ein Kompromiss war zuvor vom Vermittlungsausschuss erreicht worden – jedoch ohne Veränderungen für die Windenergie. Der Text besteht aus fast 300 Artikeln zu denen über 3.000 Änderungsanträge gestellt worden waren. Die Umsetzung des Grenelle wird über ca. 190 Verordnungen erfolgen, so das französische Umweltministerium (Meeddm). Die Eckpunkte des Gesetzes für die Windenergie sind: die Einrichtung von Regionalplänen für Windenergie; die Anwendung des ICPE-Verfahrens auf die Windenergie ab 11. Juli 2011; eine Auflage, nach der neue Windparks aus mindestens fünf Anlagen bestehen müssen; der Mindestabstand von 500 Metern zu  « dem Wohnen bestimmten Gebieten » (definiert nach städteplanerischen Richtlinien, die bei Veröffentlichung des Gesetztes bestehen); die Zusage der Regierung, dass pro Jahr mindestens 500 Windenergieanlagen in Frankreich aufgestellt werden sollen. Das Gesetz wurde am 12. Juli veröffentlicht. Die Koordinierungsstelle stellt ihren Mitgliedern eine Übersetzung der Artikel zu Verfügung, in denen die Erneuerbaren Energien behandelt werden.


27.07.2010

Studie „Akzeptanz und Umweltverträglich der Hinderniskennzeichnung von Windenergieanlagen„

Die Koordinierungsstelle Windenergie stellt ihren Mitgliedern die Übersetzung der Studie “Akzeptanz und Umweltverträglich der Hinderniskennzeichnung von Windenergieanlagen“ ins Französische zur Verfügung. Die im April veröffentlichte Studie wurde von der Universität Halle-Wittemberg durchgeführt und vom BMU und dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein gefördert. Die Übersetzung finden Sie unter der Rubrik Übersetzungen. 

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09.07.2010

Neuauflage des « Guide de l´étude d´impact » veröffentlicht

Eine aktualisierte Version des Handbuchs für die Umweltverträglichkeitsprüfung « Guide de l´étude d´impact » des französischen Umweltministeriums Meeddm ist am 7. Juli 2010 veröffentlicht worden. Das seit 2005 bestehende Handbuch wurde durch den Rückgriff auf Erfahrungsberichte über die Verfahrensentwicklungen und die neuesten Kenntnisse zur Windenergie auf den heutigen Stand der Technik gebracht. Es ist das Ergebnis einer Abstimmung zwischen den betroffenen Ministerien, örtlichen öffentlichen Verwaltungen, Gutachtern, Projektentwicklern, Verbänden und Umweltschutzorganisationen. Das Handbuch hat keine verbindliche Qualität, sondern bietet dem Nutzer, auf 187 Seiten Vorschläge zur Entwicklung der UVP und Schlüsselelemente zur Wahl des jeweils am besten geeigneten Verfahrens. Die Version 2010 geht erstmalig auch auf das Repowering ein und widmet sich in mehreren Kapiteln der Offshore-Windenergie. Was Offshore betrifft, empfiehlt das Handbuch die Gegebenheiten auf See und an Land in die UVP mit einzubeziehen (Produktionsgebiete, Transportgebiet und Verknüpfungspunkt zum Übertragungsnetz an Land).


09.07.2010

Vorträge zur Finanzierungskonferenz sind online

Foto BoerseAm 1. Juli 2010 hat die Koordinierungsstelle Windenergie eine Fachkonferenz mit dem Titel „Finanzierungsmodelle für die Windenergie - Strukturierte Finanzierung, Bürgerwindparks und lokale Akzeptanz" veranstaltet. Über 150 Teilnehmer konnten sich im beeindruckenden Rahmen der ehemaligen Pariser Börse über Finanzierungsmodelle der On- und Offshore-Windenergie in Deutschland, Frankreich und Großbritannien informieren. Infolge des großen Erfolgs stellt die Koordinierungsstelle Windenergie die Präsentationen der Referenten (freier Zugang) sowie in Kürze auch Audiofiles der Vorträge (nur für Mitglieder) auf ihre Webseite.


30.06.2010

Fristverlängerung für die SDL WindV

Am 16. Juni hat die Bundesregierung sich in letzter Minute über eine Verlängerung der Frist zur Zertifizierung von Neuanlagen nach der Verordnung zu Systemdienstleistungen von Windenergieanlagen (SDL WindV) verständigt. Die Frist, die am 30. Juni 2010 ausgelaufen wäre, soll nun bis zum 31. März 2011 gelten. Ohne Fristverlängerung  wären  Anlagen, deren Zertifizierung bis Ende Juni 2010 nicht abgeschlossen worden ist, nicht ans Netz gegangen. Sie hätten ab 1. Juli 2010 keine Vergütung mehr bekommen. Deshalb kündigten Banken bereits an,  die Finanzierung wichtiger Windenergieprojekte zu verschieben. Die SDL WindV sieht zudem einen Bonus von 0,5 cent/kWh für Anlagen vor, die vor dem 11. April 2011 ans Netz gegangen sind und die entsprechenden Systemdienstleistungen erfüllen.


10.05.2010

Außerordentliche Veranstaltung der Koordinierungsstelle Windenergie und des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V.

Am 4. Mai 2010 hat die Koordinierungsstelle Windenergie zusammen mit dem Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. i Bundesministerium für Umwelt einen Workshop zum Thema "Neue Rahmenbedingungen für Photovoltaik in Frankreich: Wohin geht die Reise?" veranstaltet. Neben Informationen zu den neuesten rechtlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von PV-Projekten in Frankreich sollte der Anlass auch dazu nutzten, interessierte Unternehmen der Solarbranche über mögliche deutsch-französische Aktivitäten der Koordinierungsstelle Windenergie im PV-Bereich auszutauschen.

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